Wie in den Indico AGBs nachzulesen ist, ist in erster Linie der/ die Veranstaler*in für das Löschen nicht mehr benötigter, personenbezogener Daten verantwortlich. Nach Ablauf einer Frist von 2 Jahren nach Stattfinden der Veranstaltung ist das CIT berechtigt Veranstaltungen zu löschen. Diese Maßnahme wird nächste Woche Mittwoch, dem 04.03.26, zwischen 10 und 12 Uhr umgesetzt. In dieser Zeit wird Indico nicht zur Verfügung stehen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und planen es ggf. ein. Vielen Dank.

Die digitale Revolution ist die zentrale gesamtgesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ihre Chancen und Risiken fordern nahezu alle Wissenschaftsdisziplinen heraus. Auch das Recht und die Rechtswissenschaft nehmen künstliche Intelligenz, smart contracts und Kryptowährungen verstärkt in den Blick. Im Internationalen Privatrecht steht die wissenschaftliche Aufarbeitung der digitalen Revolution noch an den Anfängen. Bedarf es neuer, auf die digitale Revolution passgenau zugeschnittener Instrumente – ein „Kollisionsrecht 4.0“? Das Leitmotiv des Internationalen Privatrechts, nämlich die Suche nach dem „Sitz des Rechtsverhältnisses“, scheint bei manchen Erscheinungsformen der digitalen Revolution zu versagen: So sind blockchain-basierte Anwendungen dezentral konzipiert. Ihre Dezentralität widerstrebt der Idee eines „lokalen Zentrums“ des Rechtsverhältnisses. In anderer, aber nicht weniger grundlegender Weise fordert auch künstliche Intelligenz das Kollisionsrecht heraus. Welches Recht entscheidet etwa über die Rechts- und Geschäftsfähigkeit autonomer Systeme? Die Tagung versucht eine Annäherung an diese und ähnliche Fragen, denen das Internationale Privatrecht durch die digitale Revolution begegnet oder noch begegnen wird.

-- Organisation: Prof. Dr. Stefan Arnold, LL.M. (Cambridge) und Prof. Dr. Gerald Mäsch --

-- Eine Veranstaltung des Instituts für Internationales Wirtschaftsrecht der WWU Münster in Kooperation mit dem ITM Münster --