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Wissenschaftliches Programm

SFB 1385 Recht und Literatur/WWU Münster

Lizensur fiktionaler Literatur
Modalitäten epistemischer, ethischer und ästhetischer Autorisierungsprozesse

(30.06.-02.07.21)

30.06.2021 (Mittwoch)
13:00-13:15 Uhr: Daniel Arjomand & Nursan Celik: Begrüßung und Einführung

Panel I: Grundlagen, Ansätze, Probleme

13:15-13:45 Uhr: Johannes Franzen (Bonn): Umkämpfte Lizenzen. Überlegungen zu einer
Konfliktgeschichte der Fiktionalität

13:45-14:15 Uhr: Frank Zipfel (Mainz): Imaginiertes Wissen? Fiktionslizenzen und kognitive
Funktionen von Literatur

14:15-14:30 Uhr: Pause
14:30-15:00 Uhr: Nursan Celik (Münster): On Fictional Speech
15:00-15:30 Uhr: Nikola Roßbach (Kassel): „so gut wie geschehen“? Überlegungen zu Zensur,
Literaturprozessen und Ehrverletzung durch literarische Fiktion

15.30-16.30 Uhr: Paneldiskussion I

Keynote
Ab 18:00 Uhr: Peter Lamarque (York): The Values of Literature: Balancing the Aesthetic and the Ethical

01.07.2021 (Donnerstag)
Fortsetzung Panel I:

11:00-11:30 Uhr: Daniela Henke (Freiburg): Brisante Hybride. Zur Ermächtigung von
Faktualitätslizenzen in fiktionalen Texten

11:30-12:00 Uhr: Jan Alber (Aachen): Possible-Worlds Theory, Fictionality, and the Unnatural
12:00-13:00 Uhr: Paneldiskussion II
13:00-14:00 Uhr: Mittagspause

Panel II: Geschichte, Entwicklung, Rezeption

14:00-14:30 Uhr: Robert Gisselbaek (Genève): Zwischen Tabubruch und Selbstzensur? Die
Bewältigung des Kontroversen im Tristan Gottfrieds von Straßburg

14:30-15:00 Uhr: Charlotte Coch (Köln): „Das Recht einer reizenden Verwirrung“: Lizensur und Lektüre um 1800
15:00-16:00 Uhr: Paneldiskussion I
16:00-16:30 Uhr: Pause
16:30-17:00 Uhr: Jorge Estrada (Berlin): Licencing the Exceptional: the captatio benevolentiae
in Modernist Narratives

17:00-17:30 Uhr: Florian Gassner (Vancouver): Lizenz zum Sprechen: Liberale Zensurfantasie
und das Problem des Pöbels im langen 19. Jahrhundert

17:30-18:00 Uhr: Johanna Käsmann (Erfurt): Am Zögern. Selbst-/Zensur in „Eine Übertragung“ von Wolfgang Hilbig
18:00-19:00 Uhr: Paneldiskussion II

02.07.2021 (Freitag)
Panel III: Normen, Urteile, Rechte

10:00-10:30 Uhr: Eileen John (Warwick): Literary Fiction and the Right to make Ethical Judgement
10:30-11:00 Uhr: Thomas Gutmann (Münster): Die rechtliche Autonomie der Literatur
11:00-11:30 Uhr: Daniel Arjomand (Münster): Die gerichtliche Fiktionalitätsvermutung des
Bundesverfassungsgerichts

11:30-12:30 Uhr: Pause
12:30-13:00 Uhr: Hans Lind (New Haven): Quod licet Iovi, non licet bovi? – Zu den Gesetzen der Fiktion in Literatur und Recht
13:00-14:00 Uhr: Paneldiskussion und Abschluss