31. August 2026 bis 3. September 2026
Franz Hitze Haus
Europe/Berlin Zeitzone

Die ökologische Krise ist die große Herausforderung der Gegenwart für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Theologie kann dazu nicht schweigen, und das fordert auch die Bibelwissenschaften heraus, ihren Beitrag zum ökologischen Diskurs in der Gesellschaft zu leisten. Während früher die biblischen Texte wegen einer stark anthropozentrischen Auslegung in der Kritik standen, bilden sich seit einiger Zeit neue Hermeneutiken und Interpretationswege heraus, die in den Texten die belebte und unbelebte Mitwelt der Menschen und ihr wechselseitiges Verhältnis in den Blick nehmen. Auf der Tagung werden solche neueren Perspektiven auf alttestamentliche Texte erkundet, um unsere exegetische, aber auch die gesellschaftliche Praxis von den Texten her neu anfragen zu lassen. Neben dem hermeneutisch-methodischen Binnendiskurs geht es somit vor allem um die aktuelle Relevanz der Texte und die Kommunikation in die Gesellschaft hinein.

Inhaltliche Vorbereitung: 
Tobias Häner, Thomas Hieke, Carolin Neuber (unter Mitarbeit von Juliane Eckstein, Lara Mayer und Christine Schütz; Beratung: Hans-Ulrich Steymans)

Organisation:
Oliver Dyma, Johannes Schnocks 
Ludger Hiepel, Franziska Kolodziej

Konferenzinformationen

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Ort

Franz Hitze Haus