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Dr. Steffen Trümper, Institut für Geologie und Paläontologie
Vor 251 Millionen Jahren ereignete sich eine der größten uns bekannten Krisen des Lebens. Schätzungsweise 95 % aller Arten in den Meeren und Dreiviertel allen Lebens an Land verschwanden bei diesem Massensterbe-Ereignis, das das Ende eines ganzen Zeitalters markierte und daher als Perm-Trias-Ereignis bekannt ist. Wissenschaftler suchen in den Gesteinen aus aller Welt fieberhaft nach Hinweisen, um die Ursachen dieses Einschnitts und dessen Folgen zu verstehen. Ausgerechnet an einem der abgelegensten Orte der Erde gelang nun der Fund eines weiteren Archives dieses Massensterbens: im eisigen Herz der Ostantarktis! Pinguine, Gletscher und Fossilien – Der Vortrag nimmt die Zuhörer mit auf eine spannende Forschungsreise zu den Spuren einer vorzeitlichen Katastrophe am Ende der heutigen Welt.
Dr. Steffen Trümper studierte Geologie und Paläontologie an der TU Bergakademie Freiberg. Nach einem Volontariat am Museum für Naturkunde Chemnitz promovierte er ebenda über die Fossilwerdung und was wir aus ihr für Rückschlüsse auf Biodiversität und Ökologie lesen können. Forschungsreisen führten Herrn Trümper u. a. zu Zeugnissen von Supervulkanen in Italien, steinernen Bäumen in der Tschechischen Republik, fossilen Insekten in China, Jahrmillionen alten Säuger-Resten aus Costa Rica und in die Antarktis. Seit 2023 ist er Kurator am Geomuseum der Universität Münster.
Forschungs-Camp im Ewigen Eis der Ostantarktis (Foto: S. Trümper)